Stress

Stress – so hast du ihn noch nie betrachtet

Stress ist ein fester Bestandteil unseres Lebens. Wir empfinden Stress, wenn unsere Terminkalender zu voll gepackt sind, wenn wir uns einer Aufgabe nicht gewachsen fühlen oder wir uns Gedanken um unsere Zukunft machen. In welcher Situation wir wie viel Stress empfinden, ist höchst individuell. Daher gibt es auch nicht die eine Stressbewältigungsstrategie, die immer und sofort auf Knopfdruck den Stress verschwinden lässt.

Wichtig zu verstehen ist, dass Stress sowohl negative, als auch positive Effekte haben kann. Die Frage ist immer:

– Wie sieht unser Umgang mit Stress aus?
– Welche Stressfaktoren spielen in unserem Leben ein Rolle?
– Welchen Reizen setzen wir uns aus?
– Was denken wir über die Situation, sodass es uns überhaupt erst stresst?
– Haben wir eine gute Balance aus Anspannung und Entspannung?

Für die meisten von uns hat der Begriff Stress einen eher negativen Beigeschmack. Dabei kann Stress oft auch etwas sehr Positives sein.

Stress/Druck/Anspannung ist ein Thermostat für Wichtigkeit. Je mehr Stress du hast, desto mehr Dinge in deinem Leben liegen dir am Herzen. Oder andersherum: Alles was dir wichtig ist, hat auch das Potenzial dich zu stressen. Alles was dir unwichtig ist… naja ist dir halt egal.

Angenommen du bist eine Person, die unter Zeitdruck sehr gestresst ist. Dann würde dies darauf hindeuten, dass es dir wichtig ist, Termine pünktlich wahrzunehmen. Der Stress sorgt dafür, dass wir ins TUN kommen.

Ohne Stress im Leben würden wir nicht in die Gänge kommen, geschweige denn unseren Zielen nachgehen.

Wir alle kennen doch den schönen Satz: „Ich habe solange ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe.”

Wir sehen also, dass Stress auch seine positiven Seiten hat. Wie bei fast allem im Leben kommt es immer auf das Maß an. Wenn du dauerhaft unter Stress stehst und dein System nicht zur Ruhe kommt, kann dieser Zustand langfristig auch krank machen.

Über 50% aller westlichen Krankheiten stehen in direkter Verbindung mit chronischem Stress. Kurzfristiger Stress kombiniert mit Phasen der Ruhe ist hingegen überhaupt nicht schlimm. Im Gegenteil, ist gibt sogar Leute, die bezahlen viel Geld für einen kurzen extremen Stress und springen z.b. aus einem Flugzeug (Ich gehöre „leider” auch dazu ;)).

Wenn du lernst, Stress zu deinem Freund zu machen, wird er dir als Lehrer und Richtungsgeber zeigen, ob du auf dem für dich richtigen Weg im Leben bist. Du wirst mit Freude und Leichtigkeit deinen Alltag meistern und wissen, wie du ein optimales Verhältnis von An- und Entspannung in deinem Leben erschaffst. Wichtig als Info hierbei: Jeder kann lernen positiv mit Stress umzugehen und ist dem nicht ausgeliefert.

Sei dir also folgender Sache bewusst: Anti Stress ist absoluter Bullshit, es geht um den gesunden Umgang mit Stress.
Genauso wie bei einer ungesunden Ernährungsweise keine „Anti Ernährungstipps” gefragt sind, sondern ein gesunder Umgang mit der Ernährung.

Der gesunde Umgang mit Stress beginnt als allererstes immer in deinem Kopf durch:

– das proaktive Lenken deiner Wahrnehmung
– mehr Wertschätzung und Dankbarkeit für alles, was in deinem Leben schon ist
– das Ablegen bzw. Integrieren von Perfektionismus
– dir erlauben, dich auch mal der Unproduktivität hinzugeben

Wenn du jetzt Lust hast, mehr über den gesunden und positiven Umgang mit Stress zu lernen, hast du folgende Optionen und Anlaufstellen:

Und wenn du es nicht nur für dich selber lernen möchtest, sondern anderen Menschen helfen willst besser mit Stress umzugehen empfehle ich dir unsere Digitale Ausbildung zum Stress-Coach.

Liebe Grüße,
Jacob

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