unproduktiv sein und entspannen

Unproduktiv sein – die überraschende Magie dahinter

Unproduktiv sein ist manchmal das Produktivste, was wir machen können.

In unserer heutigen Leistungsgesellschaft wird uns viel abverlangt. Wir sollen auf der Arbeit immer hoch produktiv und leistungsfähig sein, den Haushalt managen, gute Eltern/Kinder/FreundInnen/PartnerInnen sein und generell einfach unser Leben „im Griff haben”…

Da kann man sich schon einmal schnell überfordert fühlen. Dieser Glaube daran, dass wir immer produktiv sein – also immer etwas TUN müssen, führt nicht selten zu extrem viel negativem Stress.

Doch Moment mal – ist es denn wirklich DIE ideale Situation, wenn wir permanent, nonstop produktiv im Leben sind? Dürfen wir nicht auch hin und wieder unproduktiv sein?

Zunächst einmal dürfen wir verstehen, dass wir nicht auf dieser Welt sind, um andauernd Leistung zu erbringen. Wir dürfen auch mal einfach nur SEIN.

Natürlich ist es toll, wenn wir Dinge kreieren, Neues lernen und über uns selbst hinauswachsen.

Was nützt es uns, wenn wir immer produktiv sind und uns dabei gar keine Zeit nehmen, um auch einmal unsere Erfolge wertzuschätzen und zu feiern?

Und genauso wie ein Muskel nur wachsen kann, wenn er auch mal einen oder mehrere Tage nicht trainiert wird/nicht produktiv ist, so ist es auch mit uns Menschen. 

Nur, wenn wir Pausen machen, können wir unsere Energiereserven wieder auffüllen.

Gerade dann, wenn wir mal drei, vier Schritte zurückgehen (, denn manchmal kann es sich wie ein Rückschritt anfühlen), können wir Anlauf nehmen und mit neuem Schwung und frischem Wind wieder produktiv sein.

Wusstest du eigentlich, dass die genialsten Ideen entstehen, wenn wir unseren Geist einfach mal „machen lassen”? Gerade in Phasen der Ruhe und Entspannung öffnet sich unser Blickfeld und wir nehmen Gedanken, Ideen und Möglichkeiten wahr, die uns sonst im Alltagstrubel vermutlich nicht aufgefallen wären.
Vielleicht ist dir auch schon einmal unter der Dusche ein wahrer Geistesblitz gekommen oder beim Wandern in den Bergen…

Aus Phasen des unproduktiv-Seins resultiert  im Anschluss häufig eine umso stärkere Produktivität.

Unproduktiv zu sein, ist manchmal das Produktivste, das wir machen können.

Daher gönne dir regelmäßig den Luxus des Nichtstun. Du wirst in vielerlei Hinsicht davon profitieren.

Darüber hinaus denke immer daran: Du als Mensch bist immer wertvoll – egal, wie viel (oder wenig) du leistest.

Entspannte Grüße, 
Jacob & das Team Drachenberg

PS: Ideen fürs produktive Unproduktive sein: Serien schauen ohne schlechtes Gewissen, (virtueller) Spiele-Abend mit Freunden, Dinge tun, die du als Kind oder Jugendliche/r gern gemacht hast…

Teile es mit Freunden & Familie! 🙂

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