„Das Problem ist nicht das Problem.
Das Problem ist deine Auffassung des Problems.” – Captain Jack Sparrow
Wenn etwas nicht so läuft, wie du es dir vorstellst, passiert oft sofort etwas in dir:
Dein Kopf wird eng.
Dein Körper geht in Anspannung.
Gedanken drehen sich im Kreis.
Plötzlich fühlt sich alles größer an, als es eigentlich ist.
Nicht, weil das Problem objektiv so groß ist.
Sondern weil dein System auf Alarm schaltet.
Die gute Nachricht: Es gibt einen anderen Umgang damit - 3 Perspektiven:
1. Die Größe des Problems entsteht in dir
Zwischen dem, was ist
und dem, was du erwartest,
entsteht Spannung.
(Realität vs. Vorstellung.)
Und genau diese Lücke fühlt sich wie ein „Problem“ an.
Was hilft: den aktuellen Zustand anerkennen (ohne sofort reagieren zu müssen) +
Erwartungen flexibler gestalten +
dir erlauben, unperfekt zu sein.
Nicht alles muss sofort gelöst werden.
2. Nicht jedes Problem gehört dir
Was für andere ein Problem ist,
muss für dich keines sein.
Viele übernehmen ungefiltert:
Erwartungen
Bewertungen
Druck von außen
Und tragen plötzlich Dinge, die gar nicht ihre sind. Deshalb prüfe: Ist das wirklich mein Problem?
3. Verstehe, worum es wirklich geht
Oft ist das erste „Problem“ nur die Oberfläche.
Stell dir die Frage: „Was genau daran stresst mich gerade?“
Und dann nochmal.
Und nochmal.
Bis du beim Kern bist.
Ich biete dir auch gern einen Perspektivwechsel an:
Was wäre, wenn das, was du gerade als Problem siehst,
kein Hindernis ist – sondern ein Hinweis?
Auf etwas, das gesehen werden will
Auf etwas, das sich verändern darf
Probleme verschwinden nicht dadurch,
dass du sie wegdrückst. Aber sie verändern sich,
wenn du anders mit ihnen umgehst.
Viele Grüße
Jacob